Willkommen im
Centre Hospitalier REHEMA in Goma,
in der Dem. Rep. Congo

FREIE BEHANDLUNGEN der Armen und Flüchtlinge

Sehen wir uns das mal an

Die 3 Initiatoren des Hospitals Katambu (2018)

Projekt

Centre Hospitalier REHEMA

Avenue MUKALAYI
Quartier KASIKA
Commune de Karisimbi
Goma
Nord-Kivu
Dem. Rep. Congo
Koordinaten: 1.664 603 und 29.208 611

Medical Director Dr. Ephraim Zibona
zibonaephraim@gmail.com
Telefon: +243-994-266-604

Spenden in USD an:
ENI/REHEMA Hospital
Trust Merchant Bank, S.A.
Goma Account # 00017-28000-23042510601-45
SWIFT: TRMSCD3L

Grundbesitzer der Kirche des Nazarener in Goma
Reverend DS Bugeshi Désiré
bugeshidesire@gmail.com
Telefon: +243-99-7774878

Finanzier: Interplast-Germany e.V.
Sekretariat: Camilla Völpel
Hauptstraße 57
55595 Roxheim
Deutschland
Telefon: +49 (0)671 480-280

Ansprechpartner für das Goma Projekt:
Prof. Dr. Gottfried Lemperle
Wolfsgangstr. 64
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 1302-4217
lemperle8@aol.com


Spenden in €:
an Interplast-Gomaprojekt
Kreissparkasse Köln
IBAN DE06 3705 0299 0000 6809 54
BIC COKSDE33XXX

FRÜHERE VERSORGUNG

Mitten in Goma, auf dem Gelände der Kirche der Nazarener, befand sich bisher die einfache Ambulanz mit fünf Behandlungszimmern ohne Licht und mit wenigen Medikamenten. Sie wurde von vier Ärzten und sieben weiteren Helfern betrieben. Außer der Verschreibung von Pharmaka in Notfällen (Schmerzmitteln, Antibiotika, Blutdruck-Senkern und Diabetes-Therapien) konnten sie wenig ausrichten. Es gab weder ein Labor, noch ein Ultraschall- oder Röntgen-Gerät. Seit 2015 hatten fünf Interplast-Teams mit den dortigen Chirurgen in einer Blutbank über 1200 Patienten operiert. Dabei wurde die Notwendigkeit für den Bau eines kleinen Hospitals für die bedürftigen Menschen des Umlandes erkannt.

Das neue Hospital

Der Initiator und Koordinator des Projektes Dr. Gottfried Lemperle und sein Sohn Andreas Lemperle (Architekt) entwarfen gemeinsam mit weiteren Architekten und Ärzten vor Ort eine einstöckige chirurgische Ambulanz. Diese wurde nach Fertigstellung und Inbetriebnahme durch ein weiteres Stockwerk ergänzt. Das geplante Center Hospitalier REHEMA (Rehema für Barmherzigkeit auf Suaheli) erhielt im Juli 2020 die Baugenehmigung vom Bauamt und dem Gesundheitsministerium. Das Hospital soll zunächst eine Kapazität von 16 Betten haben und über einen OP-Saal, Steri-Raum, 24-Stunden-Ambulanz mit 3-4 Ärzten, sowie diverse Überwachungsräume verfügen.

Projekt-Entwicklung

A. Bauprojekt

Der Grundstein zum Außenbau wurde durch Spenden finanziert und Anfang 2021 gelegt . Erste Innenausbauten sowie Ausstattung sind ebenfalls durch Spenden sichergestellt. Der Bau wurde Anfang 2023 bezugsfertig. Für die Anschaffung notwendiger medizinischer Geräte und die Weiterbildung der lokalen Ärzte mussten weitere finanzielle Mittel gesammelt werden.
In diesen drei Räumen fanden Behandlungen ohne Diagnose-Geräte und entsprechende Medikamente statt.

Das Hospital liegt im Zentrum von Goma, 80m von der Hauptstraße entfernt, die die Slums (oben) von den Reichen (unten) trennt. Das nächste große Hospital ist das "Heal Africa" in 2,5km Entfernung (in der rechten unteren Ecke).

Der Bauplatz (unten Mitte) wurde uns von der Kirche des Nazareners zur Verfügung gestellt. Die Holzkirche mit Blechdach wurde abgerissen und durch eine von INTERPLAST-Germany finanzierte neue Kirche aus Stein an einem anderen Ort ersetzt.

Zustand im Sommer 2023 mit den Villen der Reichen dahinter und im Hintergrund der Kivu See.

Für einen Tageslohn von $5.00 (normal $2.00) wurden 30 Bauhelfer angestellt.

Herzu vom Hospital liegen die Slums: Dorthin bringen die Wasserverkäufer das ungefilterte Wasser aus dem See in den gelben Kanistern.

Den Eingang gestalteten sie bunt entsprechend ihrer Lebensweise.

Die vorgesehene große Eingangs- und Wartehalle wurde leider durch Säulen verbaut.

B. Abteilungen - die Chirurgie

Der Operationssaal und „Steri“ wurden von einem Chirurgen entworfen… beide können noch so groß sein, sie bieten nie genügend Platz!

Labor mit den modernsten Analyzern, Zentrifugen und bakteriologischen Brutschränken aus China

Das Hochleistungs-Röntgengerät umgeben von Bleitapeten, ein Ultraschall-Gerät für Brust und Bauch, und ein Color-Doppler für die Schwangeren sollen später die Haupt-Einnahmequellen von zahlenden Patienten werden.

6 Patienten Monitore sollen die Operierten und Notfälle überwachen. Ein Defibrillator ist gerade in Afrika mit seinen vielen plötzlichen Herztoten von unschätzbarem Wert.

B. Abteilungen - die Gynäkologie und Pädiatrie

Die Freundin meines 2023 verstorbenen Sohnes Stefan Lemperle in San Diego, CA, Tessa Page, ist die Vorsitzende der Stiftung „UNITED INTERNET FOR UNICEF“ in Köln. Tessa kannte die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit im Kongo und die Notwendigkeit der Einrichtung einer Abteilung für Frauen und Kinder im REHEMA Hospital, und spendete über UNICEF-Deutschland umgehend $200,000.
Der herzliche Dank aller derzeitigen und zukünftigen Patienten - und meiner - ist Tessa Page gewiss.

Der 1. Stock ist fertig und wartet auf einen Container aus China mit 30 Betten und allen notwendigen Geräten für Gebärende und Neugeborene.
Rechts sind die Funktionsräume für Konsultationen, Geburten- und Kaiserschnitt-OP., links die Patientenzimmer, hinten für Frauen, vorne für Kinder.

Hier können arme Schwangere ihre Kinder angstfrei und bestens versorgt umsonst zur Welt bringen, und besser situierte Frauen alle Annehmlichkeiten und medizinischen Fortschritte bei der Geburt gegen ein erschwingliches Entgelt bekommen. 50% der Einwohner Gomas sind unter 15 Jahren und 50% der Kongolesen sind ohne Arbeit. Familienplanung in unserem Sinne ist unbekannt; im Gegenteil, unser derzeitiger Gynäkologe Dr. Daniel Mpez ist Spezialist für Fertilitäts-Therapie. 50 % der Menschen im Kongo sind unter 15 Jahren – und kaum eines dieser Kinder hat Aussicht auf eine spätere Arbeit.

Ausblick auf den Kongo

Die Kongolesen verstehen nicht, dass nicht mehr wie früher viele Kinder die Eltern im Alter versorgen, sondern ausziehen und sie in Armut zurücklassen. Planen für die Zukunft haben sie nicht in ihrem Erbgut, d.h. dass Kinder Schul- und Ausbildungsgeld und eine Mitgift kosten werden, kommt nicht in ihren Sinn.
So findet in jungen Jahren nur Arbeit, wer Beziehungen hat, d.h. 90% der Kongolesen „schlägt sich so durch“. – Andererseits können wir sie um ihre ungebrochene Fröhlichkeit nur beneiden. Afrika hat heute schon mehr Einwohner als China und Indien und wird zur Jahrhundertwende soviele Bewohner haben wie heute die halbe Erdbevölkerung.

Leider hungern auch hier Millionen Kongolesen, obwohl der Kongo den fruchtbarsten Boden in Afrika hat und sein Urwald die drittgrößte CO2-Lunge der Welt ist. Aber seine Einwohner sind unfähig eine ertragreiche Landwirtschaft aufzubauen, da sie den wahren Sozialismus, das freiwillige Miteinander noch lernen müssen.
„Der Feind des Afrikaners ist ein anderer Afrikaner“ heißt es in einem modernen Lied aus dem Senegal. Vor 20 Jahren waren sie im Kongo noch glücklich mit einer Banane in der Hand; heute sind sie unglücklich mit ihrem Smartphone in der Hand. Ich sehe eine riesige Völkerwanderung aus Subsahara-Afrika gen Norden. Der Hunger war schon immer die Ursache für die meisten nicht-kriegsbedingten Völkerwanderungen.
Es sei denn, Europa wacht endlich auf und verringert seine Importe aus Indien, Bangladesch, Vietnam und China, sondern bewässert die Sahara und verlagert seine Energie-Erzeugung, Landwirtschaft und technischen Produktionen in unseren Nachbarkontinent Afrika.
Trotz der reichsten Bodenschätze der Welt (!) und einem fruchtbaren Boden im ganzen Kongo, hungern die Kinder in den Städten, weil es keine „Planwirtschaft“ gibt.

B. Zukünftige Abteilungen Innere Und Orthopädie

Sollten sich in Zukunft die Notwendigkeit und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zeigen, eine Innere und eine Orthopädische Abteilung einzurichten, so können noch 2 weitere Stockwerke auf die bisherigen zwei aufgesetzt werden.

FREIE BEHANDLUNGEN FÜR HILFSBEDÜRFTIGE

Das Goma Hospital soll Menschen im direkten Umkreis erreichen, die in den Armenvierteln von Goma in einfachsten Verhältnissen leben. Von den derzeit insgesamt vier freiwilligen Ärzten und sieben Helfern werden pro Monat ca. 300 bis 500 Patienten behandelt. Viele bekommen Medikamente oder Impfungen, einige mit kleineren Wunden werden behandelt. Alle schwierigen Fälle müssen aktuell an die fünf großen Hospitäler verwiesen werden - per Krankentransport mit dem Motorrad.
Mit dem Goma Hospital sollen die 90% armen Einwohner und ihre Familien erreicht werden, die sich eine Behandlung bei einem Arzt oder in einem der fünf größeren Hospitäler nicht leisten können. Zunächst wird eine Grundversorgung angestrebt, zu der auch Impfungen und Aufklärungskampagnen für Mädchen und schwangere Frauen gehören sollen.

Die Krankheiten, die die Ambulanz jetzt und in Zukunft behandelt, sind die Infektionskrankheiten Malaria, Typhus (Salmonellen), Gastritis und Harnwegsinfektionen. Nach Vollendung des Umbaus sollen auch chirurgische Fälle behandelt werden (Hernien, Peritonitis, Prostatahypertrophie, Kropf, Hyperthyreose und plastische Chirurgie sowie gynäkologische Erkrankungen und geburtshilfliche Eingriffe). Auch hier ist der Bedarf enorm. Etwa 1% der Kongolosen mit Tumoren und Verbrennungsfolgen benötigt eine plastisch-rekonstruktive Behandlung - das Einzugsgebiet Nord- und Süd-Kivu umfasst insgesamt 12 Millionen Einwohner. Ebenso kann der Westen von Ruanda und ganz Burundi von dem geplanten Spezialhospital profitieren.
Nach 24 Jahren Erfahrung mit dem von Interplast Germany gegründeten Nepal-Hospital (www.nepalhospital.de) ist die wichtigste Voraussetzung die Verlässlichkeit und das Engagement der dortigen Ärzte in dem von schwierigen Verhältnissen geprägten und vom Westen vergessenen Land mit 100 Millionen Einwohnern.

NACHHALTIGE ENTWICKLUNG DURCH LOKALE WEITERBILDUNG UND INTERNATIONALE EINSÄTZE

Im Goma Hospital soll die dauerhafte Weiterbildung durch Interplast-Teams und andere Spezialärzte aus Deutschland eingerichtet werden. Gleichzeitig sollen erste Ärzte zu Weiterbildungen in ihren erhofften Spezialgebieten nach Ruanda und Uganda entsendet werden. Dort hat sich Prof. Lemperle vom starken Unterschied in der medizinischen Fortbildung im Gegensatz zum medizinischen Notstand in Goma und im ganzen Kongo persönlich überzeugt. In zahlreichen Gesprächen mit dem Pastor der Kirche des Nazareners und dem medizinischen Direktor Dr. Zibona sowie mit der seit 1992 in Goma aktiven Frankfurter „Kirche-in-Aktion“, wurde während der letzten fünf Jahre eine Kooperation begonnen. Die Kooperation verfolgt das Ziel, die chirurgische Versorgung der Menschen in Goma zu verbessern. So wurde bisher die Weiterbildung von drei Ärztinnen zu Chirurginnen in Benin, Kinshasa und Bukavu von der B. Braun-Stiftung, sowie das Medizinstudium von acht Studenten über Interplast finanziert.
Voraussetzung für die Weiterbildung der lokalen Ärzte zu Fachärzten und die gleichzeitige Fortbildung der lokalen Ärzte, Hebammen, Schwestern und mobilen Pflegerinnen ist jedoch das funktionierende Hospital, das nach Abschluss der Bauarbeiten ab Herbst 2021 seine ambulanten und stationären Aufgaben erfüllen kann.

Fishing

“Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Bring ihm das Fischen bei und du ernährst ihn ein Leben lang” (LaoTse)

Diese Philosophie der Nachhaltigkeit gilt auch für die Gründung des Hospitals, für dessen dauerhaften Nutzen und Effektivität wir sorgen.

Wieso Goma im Kongo?

Am Bau Beteiligte

Die „Kirche-in-Aktion“ in Frankfurt stellte 2015 ein Team junger Christen zusammen, um in Goma, Kongo, das Zanner-Institut, eine deutsche Oberschule auszubauen. Der Großvater des Pastors dieser Gemeinde, Dr. Richard Zanner aus Bad Homburg hatte es 1992 als Missionsdirektor des Weltkirchentages gebaut.

Mein Sohn Andreas Lemperle ist Architekt und Mitglied dieser Kirche und überredete das Team, mich als Afrika-erfahrenen plastischen Chirurgen www.interplast-germany.de mitzunehmen, nachdem der dortige Pastor der „Kirche des Nazareners“ Jaques Balibanga eine Blutbank mit einem kleinen Operationssaal und einigen Betten, das CEDIGO Centre Medical, gefunden hatte, in dem mein kleines Team sehr effektiv über 100 Patienten mit vorwiegend Gesichtstumoren operieren durfte.

Von 2015 bis 2019 haben 5 lNTERPLAST-Teams im CEDIGO in Goma mit den dortigen Chirurgen zusammen über 1.200 Patienten operiert und dabei die absolute Notwendigkeit für den Bau eines kleinen Hospitals auf dem Gelände der dortigen Kirche des Nazareners erkannt.

Nach 24 Jahren Erfahrung mit unserem Nepal-Hospital www.nepalhospital.de ist die wichtigste Voraussetzung für ein Hospital in fremden Ländern die Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit und das selbstlose Engagement der dortigen Ärzte - besonders in dem von Korruption geschüttelten Kongo. Die dortigen 4 Arzte behandelten seit 6 Jahren die sonst nirgends unterkommenden armen Patienten aus ihrem christlichen Glauben heraus, d.h. im Kongo für Gotteslohn.

Die 2-Millionenstadt Goma an der östlichen Grenze zu Ruanda ist der Sitz des UN-Flüchtling-Kommissariats und deren UN-Blauhelme in Afrika. Goma war unter belgischer Herrschaft wegen seiner klimatisch angenehmen Lage am großen Kivu-See das Las Vegas Afrikas.

Andererseits ist der Kongo seit seiner Lösung von Belgien 1960 dauernd in Bürgerkriege verwickelt und große Teile im Nordosten werden immer noch von Rebellen beherrscht. Im Jahre 2003 wurden 2/3 der Stadt beim Ausbruch des nahen Vulkans Nyiragongo von einem glühenden Lavastrom überflutet.

In Goma gibt es praktisch nur vier funktionierende Hospitäler, die nur Notfälle, aber keine üblichen Behandlungen oder Operationen der armen Bevölkerung ohne vorherige Bezahlung durchführen. Als ich 2016 das damals neu errichtete Centre Medical besuchte und fragte, was einer jammernden Frau auf der Erde fehlte, erhielt ich die Antwort „eine Angina“. Diese ist mit einer Infusion richtiger Antibiotika oft über Nacht zu lindern und in einigen Tagen zu heilen. Aus unseren großen Koffern brachte ich den Ärzten umgehend viele Infusionen und Antibiotika – und fragte am Tage darauf, wie es der Frau geht : „sie sei in der Nacht gestorben“; und was war mit den Antibiotika? : „sie wäre doch gestorben, so haben wir sie für andere Patienten aufgehoben“ … diese Frau entstammte einem anderen Clan und hatte keine Fürsprecher.

Das war der Startschuss für ein Hospital für die Armen auf dem Grundstück des Nazareners. An der Suche zunächst nach einer monatlichen Unterstützung mit $2.000 haben sich viele Freunde, Familie, und auch die Kirche-in-Aktion in Frankfurt beteiligt, die zunächst eine Mauer um das Areal finanzierte. Eine Erbschaft vom Haus unserer Mutter (geteilt mit meinen 7 Schwestern) ermöglichte dann im November 2020 den ersten Spatenstich.

Mein Architekten-Sohn Andreas und ich hatten mit dem Architekten Henry Kawaya eine ebenerdige chirurgische Ambulanz entworfen, die später bei gegebener Finanzierung mit drei weiteren Stockwerken erweitert werden kann. Das geplante REHEMA-Centre Hospitalier (REHEMA ist Suaheli für Barmherzigkeit) bekam die Baugenehmigung und den Segen vom Gesundheits-Ministerium im Juli 2020.

Meine verschiedenen Anträge über INTERPLAST-Germany, e.V. beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Bonn und bei der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) in Bad Homburg wurden wegen „mangelnder Nachhaltigkeit“ leider abgelehnt. INTERPLAST sprang aber großzügig ein, sodass der Außenbau im April 2022 fertiggestellt werden konnte.

Die Inneneinrichtung (Betten, Büro und Küche) suchte ich bei IKEA in Frankfurt aus; sie erreichte in einem ersten Container über Hamburg und Dar-es-Salaam im November 2022 Goma. Die medizinischen Anästhesie-Geräte und die chirurgische Op-Einrichtung bestellte ich bei YsenMed in GuangZou in China für ein Fünftel des Preises in Europa oder Goma.

So konnte nach einem erfolgreichen INTERPLAST-Einsatz unter Dr. Christoph Sachs aus Berlin und Prof. aus Lübeck im November 2022 das Hospital offiziell am 18.3.2022 vom Militär-Gouverneur Constant Ndima Kongbader Provinz Kivu-Nord und vielen Gästen eingeweiht werden. 4 Ärzte, 2 Verwaltungsangestellte, 6 Krankenpfleger, 1 Laborantin und 1 Apothekerin, sowie 2 Reinigungs- und 2 Sicherheitskräfte nahmen ihren Dienst auf und behandeln seither Patienten mit chirurgischen Problemen, Schwangerschaften, und internistischen Fragen. Schwierige Fälle werden im 5 km entfernten „Heal Africa Hospital“ vorgestellt oder dorthin verlegt.

Der derzeitige Medical Director Dr.Ephraim Zibona macht derzeit seine Ausbildung zum Gynäkologen im Heal Africa Hospital, ebenso der zukünftige Internist Dr. Jean Bakuka und zukünftige Pädiater Dr. Olivier.

Organisation

Dr. Gottfried Lemperle

Plastischer Chirurg

Plastischer Chirurg und Gründer von Interplast-Deutschland e.V.. seit 2015 Initiator des Goma Hospital

REVEREND BALIBANGA KATAMBU JACQUES

Initiator

Initiator des Rehema Centre Medical und der Einsätze von Kirche-in-Aktion und Interplast-Teams in Goma

REVEREND BUGESHI IGILIMA DESIRE

Superintendent

Superintendent der "Church of the Nazarene North Kivu District" und Organisator für das Bauland des Rehema Centre Medical

CRIS ZIMMERMANN

Pastor

Gründer und Pastor der Kirche-in-Aktion in Frankfurt am Main

DR. ANDRÉ BORSCHE

Plastischer Chirurg

Plastischer Chirurg und Vorsitzender des Interplast-Germany e.V.

HEIN STAHL

Organisation

Leiter des Interplast Nepal Hospitals seit 2000, Projektsupport und Finanzierung

DR. MARTIN LEMPERLE

Hauptsponsor

Gründer und CEO von FormMed AG, Hauptsponsor

PARTNER & Sponsoren des Projekts

Interplast Germany

"„INTERPLAST Germany - ein gemeinnütziger Verein für Plastische Chirurgie in Entwicklungs-ländern e.V.“ wurde 1980 von Prof. Lemperle gegründet. Der Verein nimmt sich weltweit bedürftiger Patienten mit plastisch-chirurgischen Problemen wie Verbrennungsfolgen, Fehlbildungen und Tumoren an und holt Patienten mit schwierigen Entstellungen nach Deutschland.
Unter dem derzeitigen Vorsitzenden Dr. André Borsche, Chefarzt für plastische Chirurgie in Bad Kreuznach, ist Interplast-Germany zu einer Organisation angewachsen, die jedes Jahr ca. 70 Teams aussendet, die ca. 4.000 Patienten mit plastisch-chirurgischen Problemen in Entwicklungsländern operieren.

Kirche in Aktion

„Kirche in Aktion“ in Frankfurt sendet ebenfalls Arbeitsteams in Schulen, Flüchtlingslager, zu Obdachlosen etc. in alle Welt und unterstützt das Goma Hospital u.a. durch die Entsendung ehrenamtlicher Fachkräfte.
Gründer und Pastor ist Cris Zimmermann. Sein Großvater Dr. Richard Zanner gründete 1992 unter der Obhut der „Kirche des Nazareners“ das Zanner-Institut, die erste private christliche Oberschule in Goma.

People in Action

Die Organisation „People-in-Action International“ (PAI) wurde 2001 als eigenständige gemeinnützige Vereinigung gegründet und ist seit 2018 unter als NGO mit Sitz in Goma (Provinz Nord-Kivu) registriert. Besonderes Augenmerk richtet PAI auf Menschen in Goma und Umgebung, die der plastisch-rekonstruktiven Versorgung bedürfen. Ebenfalls engagiert sich PAI für Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt geworden sind und stellt psychosoziale und ökonomische Hilfsangebote bereit.

MSP Concept GmbH & Co. KG, mit Sitz in Berlin, Deutschland ist nach ISO 13485 zertifizierter Hersteller der urologischen Medizinprodukte der Marke PeniMaster.

Missions Berichte

Einige interessante Berichte zum Projekt

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Erster Einsatz im neu gebauten 4. INTERPLAST-Krankenhaus in Goma, Kongo

November 2022

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40 Jahre Interplast-Deutschland

Januar 2022

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INTERPLAST-Stipendiaten in Goma

Januar 2022

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Extreme Hauttumore und Verbrennungskontrakturen im Kongo

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Erste Mission in Kinshasa

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Fünfte Mission in Goma

Juni 2018

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Vierte Mission in Goma

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Dritte Mission in Goma

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Erste und zweite Mission in Goma

Juli und Oktober 2015

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